Wundbehandlung

Auf den folgenden Seiten werden wir uns mit Behandlungen Hilfemaßnahmen beschäftigen die unserm Koi helfen, wenn dieser dann mal krank wird.

Mit dem viel zitierten Satz ( ... in jedem Fall ist es ratsam den Koi Doc an den Teich holen... ) möchte ich nicht beginnen. Ich stelle dies nicht in Frage, möchte jedoch jeden Koi-Liebhaber dazu aufrufen nicht gleich in Panik zu verfallen sondern ruhig und sachlich sich mit den Krankheiten auseinander zu setzen.

 

Noch eben hatte ich die Diskussion, dass ein Bekannter von mir hingegangen ist, und hat sich mal schnell ein Breitbandmittel besorgt und in den Teich gekippt. Auf meine Frage warum, erhielt ich die Antwort, weil die Koi sich nicht normal verhalten haben.

 

Diese Antwort nehme ich schon mal als ersten Ansatzpunkt. Da stellt sich doch für mich die Frage, was ist denn normal und was nicht. Ich nehme mal das Beispiel meines Bekannten. Der Vorteil eines Teichbesitzers ist doch, er kann seine Fische über einen längeren Zeitraum beobachten und das Verhalten der Kois erkennen.

Damit gemeint sind ganz allgemein
• Freßverhalten

• Schwimmverhalten

 

Zeigt nun einer der Koi ein Verhalten, was von den sonst beobachteten Freß- und Schwimmverhalten abweicht, so sind die die ersten Anzeichen für uns, dass sich etwas anbahnen könnte. Die Betonung liegt hier auf könnte. Juckt sich der Koi ein zwei dreimal, ja…, stellen wir uns die gleiche Frage. Wie oft jucken wir uns am Tag? Und nehmen wir dann direkt Breitbandmittel oder Medikamente ein? Wohl nicht. Beobachten wir nun das auffällige Verhalten über mehrere Tage oder sogar ein weiteren Fischen, dann gehen wir in einem Stufenplan von der Beobachtung zur Analyse weiter.

 

Was sollte man nun analysieren / kontrollieren?

• die Wasserchemie
• die optische Kontrolle
• die mikroskopische Kontrolle

Finden wir jetzt nun ein Ergebnis, was uns zum Handeln veranlasst, dann sind wir nun an der dritten Stufe der Behandlung angekommen. Hier ankommen werden wir nun differenzierter entscheiden wie die weitere Vorgehensweise sein sollte.

 

Wasserchemie

Wenn die Werte der Wasserchemie nicht mehr stimmen, sollten die erforderlichen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Und die preiswerteste Art der Korrektur ist und bleibt ein Teilwasserwechsel.

 

Optische Kontrolle

Weist der Fisch Verletzungen auf, so sind diese zu Sichten, zu Reinigen und zu Versorgen. Hier ist das Spektrum so groß, dass es vom Auftragen eines Antiseptums bis hin zum Ziehen einer Schuppe reicht. 

Und jetzt erst möchte ich den viel zitierten Satz anmerken. ( ... in jedem Fall ist es ratsam den Koi Doc an den Teich holen... ). Selbstüberschätzung ist immer der falsche Ansatz, daher, wenn es Koi-Liebhaber gibt die nach Fertigstellung der optischen Kontrolle sagen, bis hier und nicht weiter, dann ist es jetzt der richtige und vernünftigste Weg den KOI-Doktor an den Teich zu holen.

 

Mikroskopische Kontrolle

Die mikroskopische Kontrolle

Ein Koi-Liebhaber mit Mikroskopierkenntnissen ist nun in der Lage Parasiten auszumachen und zu bestimmen. Aufgrund der Parasiten kann nun eine medikamentöse Behandlung einleiten, gezielt um die speziellen Parasiten zu eliminieren. Hierfür gibt es eine Vielzahl an Medikamenten des Fachhandels als auch Medikamente die nach Rücksprache mit einem Koi-Doktor verabreicht werden.

 




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